|
Tagebuch: Mai 2007 |
Der Monat Mai also.
Am 20. Mai stand wieder eine Jesus Zone an. Und auch wieder stellte sich folgende
Frage: Werden wir vorher proben können?
Obwohl es ja nahezu schon an ein logistisches Wunder grenzt, wenn alle Bandmitglieder
sich schon vor der Zone einmal treffen, ist es uns bis jetzt meist gut gelungen.
Während ich den Mai nochmal Revue passieren lasse, muss ich ehrlich gestehen, dass
ich gar nicht mehr so genau weiß, ob die Band sich schon mal vor dem Jesus
Zonen-Wochenende ohne mich getroffen hatte. Schande über mich. Es hat also doch
Vorteile, wenn man den Tagebucheintrag zum Mai nicht erst Mitte Juni schreibt.
Ich gebe es ja zu.... argh.
Nun ja, zunächst gab es ja noch das neue kleine Spielgerät von Daniel, das Mischpult,
das auch bei 4HIM in Aktion treten sollte. Beim Bandcoaching im April hatten wir es ja
schon bereits bewundern können, allerdings musste es noch eingestellt werden. Dieser
Sache nahmen sich dann zwei engagierte Bandmitglieder an einem Freitagnachmittag an.
An sich ist diese Tatsache nicht weiter erwähnenswert, spannend wird es erst jetzt:
ich war eine davon.
Aufgrund meines musikalischen Gehörs und Sachverstandes (oder einfach, weil ich die
einzige war, die an dem Tag schon in OWL war und Zeit hatte) musste ich also an den
Knöppen drehen, um einen optimalen Ohrenschmaus der besonderen akustischen Art zu
erzeugen. Muha. Schade nur, dass ich keinen Unterschied hören konnte, außer zwischen
laut und leise.
Besser als nix.
Ich vermute, es war auch der Freitag, an dem wir erfuhren, dass Stefan leider wieder
keine Zeit hatte. Glücklicherweise durften wir wieder auf Michel zurückgreifen, was
ja mittlerweile fast schon zur Gewohnheit wird.
Die Probe verlief ohne weitere Probleme. Glaub ich. Hoffe ich.
Am Sonntag mussten wir uns um nichts Organisatorisches mehr kümmern, was sehr angenehm
war. Wir fanden sogar noch Zeit, neue Bilder für die Homepage zu knipsen. Zu
bewundern sind diese schon seit Ende Mai in der Bilderrubrik.

Wir trugen außerdem noch ein monströses Trampolin aus dem Garten der Lieblingsnachbarn
vor die Kirche, weil ein Trampolin in der Predigt vorkommen würde.
Für diese Jesus Zone hatten wir uns vorgenommen, das, was wir von Goschi gelernt
hatten, umzusetzen. Dazu gehörte nicht nur, dass immer nur ein Sänger die Leitung
eines Liedes übernahm, sondern auch unsere gigantisch ausgeklügelte neue
Aufstellung.
Wir standen also in einem phänomenalen Halbkreis, in dem jedes Bandmitglied mal
richtig zu Geltung kam. Außer der Schlagzeuger. Der lonely drummer. Der musste in
die Ecke.
Alles war also gut vorbereitet und durchdacht. Die Zone konnte beginnen.
Nun ja, bereits während des zweiten Liedes kamen unrhythmische Laute aus den Boxen,
was besonders Johanna in Panik versetzte, da man zunächst die Ursache nicht
ausmachen konnte.
Es lag daran, dass der Netzstecker des Keyboards kaputt war und auch die Batterie
desselbigen. Und ich muss auch hier bekennen, dass ich Minuten vorher über das
Kabel gestolpert bin. Ich weiß nicht, was peinlicher ist....
Aber: natürlich haben wir noch ein anderes Netzkabel. Leider ist das nicht ganz so
lang, wie das andere und die nächste Steckdose nicht gerade nah, also wurde unsere
ganze Aufstellung zunichte und Nora auch die lonely keyboard woman.
Ansonsten verlief der Abend allerdings sehr gut. Ich selbst finde, dass es eine der
schönsten Jesus Zonen der letzten Zeit war, was zum einen an der Atmosphäre und der
Predigt lag, aber auch, dass ich finde, dass wir als Band ein richtiges Team waren.
Das zeigte sich dann besonders zum Ende des Abends.
Fünf von uns mussten zeitig aufbrechen, damit sie noch nach Bremen, Rostock, Kassel
und Zwingenberg kommen könnten. Und als die Predigt dann die 20 Minuten überschritten
hatte, wurde zumindest ich schon ein wenig unruhig.
Also wurde per Augenkontakt abgestimmt, welche Punkte rausfliegen müssen. Dabei
unterschlugen wir dann ein Gebet und den Bibeltext (den wir im Vorfeld eh vergessen
hatten, hehe) und letztlich schafften wir es auch noch, den größten Teil
aufzuräumen.
Mir wird immer mehr bewusst, wie sehr Gott die Jesus Zone und 4HIM in Bierde will,
auch wenn sich das etwas selbstherrlich anhört. Aber ich bin überzeugt, dass all
das, was auch wieder im Mai gelungen ist, nicht nur organisatorische und
logistische Höchstleistungen waren, sondern auch eine gute Hand im Spiel war.
Ich hoffe, dass wir als Band noch mehr lernen darauf zu achten und dankbar zu sein.
Puh. Fertig. Somit ist dieser Eintrag zu Ende. Und sogar noch ein wenig "fromm"
am Ende :o).

Ich schließe mit einem Zitat. Weil es so gut passt.
Denn wie sagte bereits eine große Persönlichkeit des 21. Jahrhunderts:
"Alles neu macht der Mai!"
Na denn, in diesem Sinne,
Cati für 4HIM
|