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Tagebuch: März 2007 |
Irgendwie ist es ja schon
ziemlich peinlich, wenn man ein Tagebuch auf seiner Homepage ins Leben ruft,
dieses gleich als Monatsbuch deklariert und dann 1,5 Jahre nicht mehr schreibt.
Was gibt es da für eine Entschuldigung? Wahrscheinlich keine ;o)
Es ist jedenfalls nicht so, dass in den Monaten nichts passiert, wäre über
das es sich lohnt zu schreiben. Jetzt stellt sich nur die Frage: Wo fange
ich an?
Der Rest des Jahres 2005
Vielleicht im September 2005, wo Delis netter Bericht ja aufhört.
Irgendwie begab es sich zum Ende des Jahres, dass Jannick unser Gitarrist
leider keine Zeit mehr für die Band hatte und das Weite suchen
musste..;o)
Er kommt mittlerweile aber regelmäßig zur Jesus Zone und lässt sich
auch noch mal ab und zu blicken, aber man konnte ihn nicht mehr bewegen,
die Gitarre wieder in die Hand zu nehmen. Sehr schade...
Auch Karin konnte aus feuerwehr- und arbeitstechnischen Verpflichtungen
kurz danach nicht mehr mitspielen. Sie spielte ihre letzte Jesus Zone im
Dezember. Ab Januar gab es dann einen „Neuen“. Unser Technikboy Daniel wurde
nun dauerhaft an die Gitarre berufen. Erstmal ganz unverbindlich.... natürlich....
wir sind da ja nicht so... (die Leute merken immer erst hinterher, dass sie
eigentlich schon fest eingeplant sind).
Das Jahr 2006
Jedenfalls spielte Daniel die Jesus Zone im Januar. Alles verlief sehr gut,
aber in den Köpfen der restlichen 4HIMs gab es nur eine Frage: „Wie kriegen
wir ihn zum Singen?“. Schon immer störte vor allem Nora der weibliche
„Chorgesang“ und die schrecklich hohen Stimmchen. All das könnte nun ein
Ende haben, wenn er nur singen würde. Dazu muss man wissen, dass Daniel
nicht nur gut Gitarre spielt, sondern auch eine wirklich schöne Stimme hat.
Nur irgendwie wollte er nicht in ein Mikro singen.
Bis zur nächsten Jesus Zone im April war noch etwas Zeit, die wir nutzen,
um Daniel zu bearbeiten und siehe da, irgendwann sagte er: „Ok, ich probiere
es mal. Ich will mich aber nicht im Monitor hören.“...Ja, juchhu,
halleluja...
Im März gab es dann einen Auftritt im Konfivorstellungsgodi und am Schlagzeug
war auch ein Konfi, der bei uns sein Praktikum machte: Janni. Daniel sang
nicht und ich war leider auch nicht dabei, da ich mal wieder in Stuttgart
weilte, aber es soll ganz gut gewesen sein.
Dann kam der 23.04.06. Er tat es wirklich! Wir hatten einen männlichen Sänger!!
Alles hätte so nett sein können, wenn.... ja, wenn sein Mikro nicht die
halbe Zone aus gewesen wäre. :-( Naja, aber für die letzten Lieder konnte
man ihn dann doch hören und alle waren entzückt. Vor allem die Muttis, da er
durchs Singen noch mehr zum Traum aller Schwiegermütter wurde. ;o)
Leider gab es bei der Jesus Zone schon wieder einen Abschied. Michel ging!
Eigentlich war das ganze nicht so überraschend, wenn man in Betracht zieht,
dass er schon im Dezember 2004 aufhören wollte. ;o) Aber irgendwie haben wir
es immer wieder geschafft ihn zu überreden doch weiter zu spielen. Jetzt
setzte er sich dann doch durch und es hieß Abschied nehmen. Wir waren sehr
dankbar, dass er so lange mit uns zusammen Musik gemacht hatte.
Dann ging die Suche nach einem neuen Schlagzeuger los. Nach Sebastian,
Michel, Thilo und Janni hatte sich auf dieser Position schon öfters was
verändern und wir stellten immer wieder fest, wie wichtig ein guter
Schlagzeuger ist. Es wurde viel überlegt und dann hatten wir ihn: Stephan
aus dem CVJM Petershagen. Wir stellten schnell fest, dass der Mann ein
wirklicher Profi ist und eigentlich viel zu gut für uns... Die erste Probe
verlief problemlos.. (da hatte man auch schon anderes erlebt) und alle waren
glücklich.
Ein paar Tage nach der Jesus Zone gab es dann eine spontane Anfrage. Wir
hatten die Gelegenheit bei einem Bikergottesdienst in Lübbecke zu spielen.
Nur hatten wir zum Zeitpunkt der Anfrage mit Stephan noch keine Probe gehabt
und es wäre wohl etwas überfordernd gewesen. Deswegen fragten wir noch mal
Michel und zu unser aller Erstaunen sagte der „Ja“! Also ging es ab nach
Lübbecke zum Bikergottesdienst. Es war ziemlich lustig vor den Bikern zu
spielen, da wir ja nicht wirklich eine Band sind, die dieses Klientel
normalerweise anspricht. Aber man hat wirklich gemerkt, dass Gott wollte,
dass wir dort spielen. Alles in allem war es sehr gesegnet.
Die Jesus Zone im Juli wird uns wohl immer im Gedächtnis bleiben.
Erstmal war es natürlich ein sehr geschichtsträchtiger Tag: Das WM- Endspiel
im eigenen Land. Wir hatten uns dazu passend viel überlegt. Es sollte die
erste Open–Air Jesus Zone auf dem Rasen hinterm Gemeindehaus werden.
Außerdem hatten wir uns tolle Trikots besorgt. (Argentinien, durch das frühe
Ausscheiden konnte man die günstig bekommen). Aber an dem Tag war das Wetter
doch sehr durchwachsen. Es gab den ganzen Tag über Schauer. Wir waren sehr
mutig und vertrauten auf unser Gebet für schönes Wetter. Aber während wir
dann versuchten zu proben und es plötzlich anfing in Strömen zu regnen,
sodass die angebrachte Plane sich vor Wasser schon beugte, begann unser
Glaube zu schwinden. Wir entschieden uns um 17.12 Uhr doch noch alles nach
innen zu verlegen. Ein Heidenspass :( Wir waren dann um 17.46 Uhr, nach einer
logistischen Meisterleistung, fertig aufgebaut und relativ gut eingestellt.
Mit Proben war dann nicht mehr viel zu machen. Das Ironische an der Sache
war: Ab 17.30 Uhr hörte es auf zu regnen und es fing den ganzen Abend auch
nicht mehr an. Jaja,...immer diese Kleingläubigen. Immerhin konnten wir
danach noch nett draußen Grillen und haben zusammen das Endspiel geschaut.
Die nächsten Jesus Zonen im August und im Oktober verliefen dann wieder
ruhig und „normal“. Im Oktober erreichte die Jesus Zone das erste Mal 100
Besucher. Total gut! Darüber haben wir uns natürlich besonders gerfreut.
Zwischendurch spielten wir im September noch in Friedewalde bei den
Jugendtagen.
Die Weihnachts - Jesus Zone am 2. Weihnachtstag war dann schon wieder
spannender. Am Morgen des 2. Weihnachtstages bekam ich einen Anruf, dass
Stephan leider nicht spielen kann. Leichte Panik machte sich plötzlich bei
mir breit. Was jetzt? Nach einem Telefonat mit Daniel setzte ich alles auf
eine Karte: Ich rief bei Michel an. Und....... er sagte zu und so trafen wir
uns schon um 15.00 Uhr zu einer Probe. Alles war sehr gesegnet und es wurde
eine nette Jesus Zone mit Weihnachtsliedern und Michel am Schlagzeug. Aus
Erinnerung an alte Zeiten haben wir dann zum Schluss sogar noch „Wo du wohnst“
gespielt, das Michel so mag. Auch bei dieser Jesus Zone kamen wieder über
100 Leute, womit wir an Weihnachten echt nicht gerechnet haben.
Insgesamt war das Jahr 2006 sehr aufregend und spannend, aber vor allem
überaus gesegnet. Ich hoffe, es wird 2007 ähnlich, wobei ich auf ein paar
böse Überraschungen gerne verzichten könnte..;o)
Für 4HIM,
Johanna
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